Beispiel 1
Anstatt lediglich festzustellen welches Essen in welchem Kontext präsentiert wird, zeigt die Analyse welche die Funktionen des Essens und des Kochens berücksichtigt, ob das Essen im engeren Sinne zentral für den Sendungsinhalt ist, oder ob es in einem Programm um andere Faktoren wie Kommensalität oder die Gefühle des Koches geht. Um diese Belange zu thematisieren werden die Funktionen und Eigenschaften des Essens, der Zubereitung und des Koches in drei verschiedene Fernsehlandschaften mittels einer komparativen Methode untersucht.

Großbritannien wurde aufgrund der großen Auswahl an Kochprogrammen gewählt, von denen viele in zahlreichen Ländern weltweit ausgestrahlt werden, weshalb Britische Programme eine erhebliche Bedeutung für die globale Kochsendungsprogrammierung haben (Rossato 2015; Burrell 2014). Die französischen Programme wurden gewählt, weil Frankreich eine führende Rolle im Bereich der Gastronomie einnimmt (Laudan 2013) und weil sich die gegenwärtige Ess- und Kochpraxis der französischen Bevölkerung erheblich von denen anderer Länder unterscheiden. Die meisten Franzosen praktizieren zum Beispiel immer noch die “Drei Mahlzeiten am Tag” Struktur (INPES 2008; Pettinger et al. 2006), welche in anderen Ländern, insbesondere Deutschland, eine substantielle Erosion erfahren hat (Voigt 2008).

Example 1

By looking at the functions of the food and cooking instead of simply which foods are present or in what context, the analysis reveals whether it is the food itself, which is at the centre of a programme, or whether a programme focuses in fact on other factors such as commensality or the emotions of the chef.
In order to address these concerns this study uses a comparative approach examining the functions and characteristics of food, cooking and the chef, in three different television landscapes. Britain was chosen due to its large range of cooking programmes, many of which have been shown in numerous countries across the world. British programmes therefore have a considerable impact on globalised food television programming (Rossato 2015; Burrell 2014). French programmes were selected on the grounds that France has not only played a leading role in the field of gastronomy (Laudan 2013), but the French population’s current food practices differ considerably from that of other countries. Most French people for example, still practice the three meals a day structure (INPES 2008; Pettinger et al. 2006), which has experienced substantial erosion in many other countries, notably Germany (Voigt 2008).

Beispiel 2
Daneben gibt es auch noch RSPO-zertifiziertes Palmöl, das einige Marken zumindest zum Teil einsetzen. Der WWF hat sich bereits 2004 mit Stakeholdern zusammengesetzt, um in der freiwilligen Initiative RSPO – das steht für Roundtable on Sustainable Palm Oil(Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl) – einen Plan für nachhaltigeres Palmöl zu entwerfen. Dann gibt es noch die Palm Oil Innovators Group(POIG), in der sich NGOs wie Greenpeace, Rainforest Action Networkund der WWFsowie RSPO-Mitglieder für strengere Anbaukriterien einsetzten, bei denen die Produzenten weiterführende soziale und ökologische Bedingungen erfüllen.

Für Deutschland, Österreich und die Schweiz agiert zusätzlich das Forum Nachhaltiges Palmöl (FONAP), das die drei deutschsprachigen Märkte schnellstmöglich mit zertifiziertem Palmöl versorgen sowie Zertifizierungssysteme erweitern und verbessern möchte.

Wie die deutsche Umweltorganisation Rettet den Regenwald und andere NGOs erklären, ist die Vergabe solcher Siegel allerdings weder an den Verzicht auf Regenwaldrodungen oder Monokulturen geknüpft, noch beinhalten sie Klimaschutzmaßnahmen. Die Arbeitsbedingungen sind auf diesen Plantagen nicht unbedingt besser, auch nicht im Hinblick auf Kinderarbeit. Laut Berichten werden Menschenrechtsverstöße kaum geahndet und die Ureinwohner trotzdem teilweise vertrieben. Zudem werden noch immer giftige Herbizide, die die lokale Bevölkerung schädigen, eingesetzt. Wo genau das Öl eines Herstellers produziert wird ist meist nicht klar. Greenpeaceversucht die Konzerne und ihre Fortschritte hin zu zertifiziertem Palmöl im Auge zu behalten.

Example 2

There is also RSPO-certified palm oil which is used at least in parts by some brands. In 2004 the WWF started talking to stakeholders within the framework of the initiative RSPO, which stands for Roundtable on Sustainable Palm Oil, to create a plan for a more sustainable palm oil.

Another initiative is the Palm Oil Innovators Group (POIG), in which NGOs like Greenpeace, Rainforest Action Network and the WWF, as well as RSPO-members campaign for tougher production regulations, including social and ecological aspects.

In Germany, Austria and Switzerland the Forum Nachhaltiges Palmöl (FONAP; Forum for sustainable palm oil) strives at supplying the three German speaking markets with certified palm oil. It further aims at expanding and improving  certification systems.

However, the German environmental organisation Rettet den Regenwald (Save the Rainforest) and other NGOs explain that in order to be awarded these certification labels the companies are neither forced to renounce to slash and burn land clearance methods, nor to monocultures, or stick to climate protection measures. The working conditions on these farms are further not necessarily better, not even regarding child labour. According to reports, human right violations are barely penalised and the native inhabitants continue, at least in parts, to be driven off their land. Moreover toxic herbicides that damage the local population continue to be used. Greenpeace is trying to keep an eye on companies and their progress towards a certified palm oil production.